Lehrkräfte der Fachschaft Informatik

Heiter, Barbara
Kreitmaier, Heike
Dr. Löhr, Joachim
Raab, Stefanie
Dr. Samhammer, Raimund (Fachbetreuer)

Fachprofil und Grundwissen

Im Grundwissenskatalog sind die wichtigsten Lerninhalte zusammengefasst, die regelmässig wiederholt werden sollten um in späteren Jahrgangsstufen als Grundlage zum weiteren Wissensausbau zur Verfügung zu stehen. Außerdem kann er zur Vorbereitung für den Jahrgangsstufentest dienen. Die Inhalte sind nach Fachgebieten geordnet und in kleine Einheiten aufgeteilt, die jeweils einzeln ausgedruckt und wie Karteikarten zum Lernen verwendet werden können. Der Lernstoff wird durch Beispiele ergänzt.

 Gesamtkatalog 6. Klasse

Technische Ausstattung im IT-Bereich

Eine kleine Zeitreise rückwärts

Pädagogische Oberfläche und Multimedia
2013
. Die 2010 begonnene Erweiterung und Modernisierung unserer Computerräume kommt nun langsam zum Abschluss. Die schrittweise Vorgehensweise ermöglichte es, jede Neueinrichtung zu testen und die nächsten Schritte bedarfsgerecht und nachhaltig zu planen. Die zwei Informatikräume mit je 15 alten Rechnern wurden, wie schon berichtet, beide neu möbliert und zu voller Klassenstärke erweitert. Die Erneuerung der Serverlandschaft ermöglichte den Einsatz moderner und pflegeleichter Terminalservertechnologie. Zur Zeit wird ein dritter Computerraum mit schnellen Small – Desktop PCs eingerichtet. Diese Rechner sind zusätzlich für Multimedia – Anwendungen unterschiedlicher Art geeignet und sollen allen Fächern den Einsatz audiovisueller Medien im Unterricht ermöglichen.

Diese Hardwareerneuerung stellt aber lediglich die Grundlage für die entscheidende qualitative Verbesserung der Unterrichtssituation dar und ermöglicht die Verwirklichung eines von uns Lehrern schon lange gehegten Wunsches. Mit Beginn dieses Schuljahres wurde das Betriebssystem so angepasst, dass nun in allen drei Computerräumen eine einheitliche pädagogische Oberfläche zum Tragen kommt. Mit Hilfe einer ausgefeilten Klassenraumsteuerung ist nun ein viel effizienterer Unterricht möglich. Die Aufmerksamkeit der Schüler wird verstärkt auf die zu lösenden Probleme gelenkt, die Unterstützung einzelner Schüler durch die Lehrkraft erfolgt effektiver. Durch das Spiegeln von Bildschirminhalten können Schüler ihre Arbeitsergebnisse leicht der Klasse präsentieren. Die Funktionalität, einzelne Schüler zu Gruppen zusammenschließen zu können und den Gruppen unterschiedliche Aufgaben zu stellen ermöglicht eine gezielte und differenzierte Förderung der Schüler. Auf diese Weise kann die nachhaltige Modernisierung unserer Sachmittel adäquate pädagogische Konzepte unterstützen.

Terminalservertechnologie & Informatikräume für große Klassen
2011. 
Seit unserem letzten Bericht von der Computerfront sind nun schon einige Jahre vergangen, Jahre in denen viel passiert ist. Damals berichteten wir von der Vernetzung unseres Schulhauses und dem ersten Schülerjahrgang, der sich mit dem Unterrichtsstoff Informatik vertraut machte. Die große Umstellung hatte gerade erst begonnen und wir wussten alle noch nicht so genau, wo die Reise hingehen sollte. Heuer verlässt uns nun der erste Jahrgang des G8 und damit die ersten Schüler, die ein bayerisches Abitur im Fach Informatik geschrieben haben. Nicht nur die Schüler, auch wir Lehrer betraten Neuland, unsere Unterrichtsmethoden waren im kreativen Wandel begriffen. Doch mit jedem Unterrichtsprojekt, jedem Oberstufenkurs, jedem Seminar festigt sich der Stellenwert der Informatik im Kanon der MINT – Fächer. Die Schüler zeigen zunehmend Interesse für das Fach, einige konnten schon während der Qualifikationsphase für ein Frühstudium an den Münchener Universitäten gewonnen werden.

Schon bald zeigte sich, dass unsere zwei Computerräume mit ihren jeweils 15 Arbeitsplätzen für den Informatikunterricht denkbar ungeeignet waren, zumal eine Teilung der teilweise sehr großen Klassen aus Budgetgründen nicht möglich war. Auch waren die Räume durch den Informatikunterricht zunehmend ausgelastet und standen für die anderen Fächer nicht mehr zur Verfügung. Darum beschlossen wir, einen weiteren Computerraum mit 32 Arbeitsplätzen einzurichten. Um den Verwaltungsaufwand in Grenzen zu halten, hatten wir die Terminalserver – Technologie im Auge. Nach einer Phase der Planung und Erprobung konnte der neue Informatikraum zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 in Betrieb genommen werden und hat sich bisher gut bewährt. Zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 wird einer der beiden alten Computerräume mit der gleichen Technologie auf 30 Arbeitsplätze erweitert. Damit kann die Fachraum- und Stundenplansituation entschieden verbessert werden.

Mit Beginn dieses Schuljahres präsentiert sich unsere Schule nach außen mit einer neuen und völlig überarbeiteten Website. Das reichhaltige Angebot auf diesen Seiten kommt vor allem den Schülern und Eltern zugute.

Auch im Bereich der Präsentationsmedien hat sich viel getan. In Laufe der letzten zwei Jahre sind praktisch alle Klassen- und Fachräume mit Datenprojektoren und Lautsprechern ausgestattet worden. Somit kann nun entweder das eigene Notebook oder ein schuleigener Medienwagen in kürzester Zeit zu Präsentationszwecken angeschlossen werden.

Doch mit zunehmender Verbesserung der technischen Ausstattung wächst auch der Wartungsaufwand und die Arbeit ist für Systembetreuer und Medienwart kaum noch zu schultern. Daher wollen wir nicht verschweigen, dass wir in den letzten Jahren bei all diesen Einrichtungs- und Wartungsarbeiten eine unschätzbare Hilfe hatten. Seit dieser Zeit ist Herr Meiners dabei, wenn neue Technik eingerichtet und ausprobiert wird, Computer installiert werden oder Geräte der Physiksammlung repariert werden müssen. Aber das Wichtigste: er betreut den täglichen Kummerkasten, hilft, wenn die Technik streikt und unterstützt die Lehrer in technischen Fragen. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz wäre ein reibungsloser Ablauf in der Anwendung moderner Medien- und IT – Technik dieses Ausstattungsausmaßes nur noch schwer vorstellbar. Herr Meiners meint: “ Wenn alles funktioniert und keiner hat mich gesehen, dann habe ich meinen Job gut gemacht“

Endlich vernetzt !
2003.
 Die rasante Enrwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnologie, die massive Digitalisierung, das vordringen medialer Kommunikation in alle gesellschaftlichen Bereiche zwingt uns, die hierfür notwendigen Werkzeuge zu beherrschen, um "dabei zu sein", um an den Entwicklungen teilnehmen zu können, um in den Besitz der für uns notwendigen Information zu gelangen. Die ständige, zeitlich und räumlich unbegrenzte Verfügbarkeit von Information wird ein wesentlicher Wesenszug unserer Zeit und manch einer mag bedauern, dass dieser Trend unser Leben hektischer macht. Wollen wir akzeptieren, dass E-mail, elektronische Diskussionsforen, Chats und Ähnliches den gemütlichen Plausch ersetzen ? Sicher nicht - und trotzdem hat man oft das Gefühl, dass letzteres zunehmend zu kurz kommt.
Aber Jammern hilft nichts, auch im Bereich "Schule" heißt es einigen Fakten offen ins Auge zu sehen. Tatsache ist, dass die Kommunikation der Schulen mit den vorgesetzten Behörden, den Abteilungen des Kultusministeriums, über elektronische Postfächer geschieht. Hier werden Schuldaten gesammelt, Verwaltungsprogramme aktualisiert, Verfügungen weitergeleitet etc. Neue Lehrpläne werden auf den Internetseiten des ISB veröffentlicht, Unterrichtmaterialien und Lehrprogramme über den bayerischen Bildungsserver verbreitet. Für verschiedene Interessengruppen innerhalb der Lehrerschaft gibt es Mailinglisten, offene Diskussionsforen, geschlossene Bereiche und andere Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu treten und Informationen auszutauschen.
Auch im Austausch zwischen Schule und Eltern erfahren moderne Kommunikationswege unerwartet hohe Akzeptanz. Im vergangenen Schuljahr zeigten sich die Eltern in überwiegender Mehrheit bereit, Informationen wie Schulbrief, Terminplan, Sprechstundenplan nicht mehr wie bisher über den Postweg, sondern über die Schulhomepage zu beziehen. Dies hilft in hohem Maße Kosten zu sparen. Zunehmend richten sich auch einzelne Fachschaften über das Internet an Schüler und Eltern. So wurde der Grundwissenkatalog unserer Schule für das Fach Mathematik veröffentlicht und im geschlossenen Bereich unserer Website werden Informationen von und für Schüler bereitgestellt. Auch der kreative Freiraum, mit Lyrik, Prosa, Satire und vielen Bildern aus unserem Schulalltag kommt dabei nicht zu kurz. Nicht zuletzt sind es die Beiträge unserer Schüler wie Reiseberichte, veröffentlichte Facharbeiten, elektronische Adventskalender, virtuelle Rundgänge durch das Schulgelände etc. die unsere Schulhomepage lebendig machen.

Die Webserverstatistik im linken Bild dokumentiert beeindruckend den Anstieg der wöchentlichen Zugriffe auf unsere Schulhomepage im Laufe der letzten drei Jahre. Das zweite Bild zeigt eine typische Verteilung der Anzahl der stündlichen Zugriffe im Verlauf eines Tages.

Schon seit Jahren wurden Überlegungen angestellt, wie man Informationen des Intranet und Internet in allen Fach- und Klassenräumen bereitstellen könnte. Eine Vernetzung des gesamten Schulgebäudes, die Voraussetzung hierfür, schien vielen Kollegen nicht realisierbar weil zu teuer und zu aufwendig. Trotzdem fand das Projekt letztlich einige Befürworter und entscheidend war wohl der Beitrag der IT - Beauftragten des Landkreises, Herr Schmölz, dem es in vielen Verhandlungen gelang, unsere Sachaufwandsträger von der Wichtigkeit dieser Investition zu überzeugen. Im Schuljahr 2002/03 wurde eine Firma mit der Planung der Vernetzung beauftragt, so dass in den Sommerferien 2003, zeitgleich mit dem Ausbau des Schulgebäudes auch diese Arbeiten in Angriff genommen werden konnten. Im Sommer 2004 wurden die Arbeiten abgschlossen. Heute ist das ganze Gebäude, ausgehend von einem eigens eingerichteten Serverraum sternförmig mit Glasfaser vernetzt. In sämtlichen Räumen wurden Aktivkomponenten (Switche) montiert, die den Übergang von Glasfaser auf Kupferkabel gewährleisten. Die Verbindungen wurden in zwei getrennten Netzen, dem Schul- und dem Verwaltungslan zusammengefaßt. Die Verbindung ins Internet wird durch eine zusätzliche Firewall (Linux - Rechner) abgesichert. Eine leistungsfähige Mehrprozessormaschine unter Windows 2003 wurde als neuer Domänencontroller und Terminalserver eingesetzt, während ein linuxbasierter Sun Server Web und Proxyfunktionen übernehmen soll. Bei der Planung und Realisierung der Netzarchitektur wurden wir von der Firma Skytec gesponsert, die uns mit Ideen und Manpower unterstützte.

Mit dieser Vernetzung haben wir eine zukunftssichere Grundlage geschaffen für den weiteren Ausbau mit multimedialen Kommunikations- und Lernmitteln. Die Ausstattung mit Endgeräten wie Rechner, Beamer etc. in Fach und Klassenräumen wurde in den letzten Jahren erheblich erweitert und wird sicherlich auch weiterhin wachsen. Aber die Hauptaufgabe, die nun vor uns liegt besteht vor allem darin, diese Technik gewinnbringend in Unterricht und Schulleben zu integrieren. Da es sich in vieler Hinsicht um Neuland handelt, kann dies Vorhaben nur gemeinsam geschultert werden. Mit der Einführung des Pflichtfaches Informatik im nächsten Schuljahr kommen sicher auch organisatorische Probleme auf uns zu und wir werden die Nutzung der Rechnerkapazitäten neu überdenken müssen.

Noch ein Computerraum und schnellere Rechner
1999.
 Die Planungen für einen zweiten Computerraum waren abgeschlossen. Der benachbarte Klassenraum wurde zum Computerraum II umfunktioniert, Computermöbel wurden in Eigenregie für unsere Bedürfnisse zurechtgezimmert und eine RJ-45 Verkabelung mit 100 Mbs - Übertragungsrate eingerichtet. 15 weitere Arbeitsplätze (400 MHz - AMD Rechner), ein Multimedia - Rechner mit Brenner und Scanner sowie ein weiterer Server kamen zur Aufstellung. Auch dieser Teil des Netzes wurde mit dem Betriebssystem NT 4.0 ausgestattet. Dank der "High Tech Offensive Bayern" konnten auch Fachräume mit neuen Rechnern und Projektionsmöglichkeiten ausgestattet werden, sowie mobile Stationen für die Klassenräume eingerichtet werden. Lehrerzimmer und Sekretariat erhielten je einen ISDN Internetanschluß. Die Arbeitsbedingungen mit dieser Ausstattung waren unvergleichlich besser. So wundert nicht, dass der alte Computerraum zunehmend verwaiste.

Erster Start auf der Datenautobahn
1996.
 Unser Computerraum mit seinen 15 Arbeitsplätzen (486-er Rechner mit einem Server in einem Novell - Netzwerk zusammengeschlossen) ist bis dahin vorwiegend von den Mathematikern genutzt worden. Im Wahlunterricht ist außer Programmieren allenfalls Textverarbeitung oder Maschinenschreiben angeboten worden. Für multimediale Anwendungen oder gar den Anschluß ans Internet war die technische Ausstattung unzulänglich. Die "Hilfe zur Selbsthilfe" kam von ehemaligen Schülern, die einige Jahre zuvor die mittlerweile sehr erfolgreiche Firma für Netzwerklösungen "Econet" gegründet hatten. Mit ihrer Hilfe wurde ein kostengünstiger Plan aufgestellt: Die PCs wurden auf 20MB Arbeitsspeicher aufgerüstet und mit Soundkarten und CD-Laufwerken versehen. Ein neuer Server wurde mit Netzwerk- und ISDN Karten ausgestattet und das Betriebssystem Windows NT 4.0 wurde installiert. Damit war, über einen Proxy-Server geroutet der Anschluß an die Datenautobahn geschafft. Nun hieß es für Lehrer wie für Schüler sich mit den Eigenheiten dieses Netzwerks vertraut zu machen, die Möglichkeiten und Präsentationstechniken des Internets kennenzulernen, neue Konzepte des Modellierens und Programmierens zu erkunden etc. Es war eine spannende Zeit des miteinander und voneinander Lernens. Schon im darauffolgenden Schuljahr (März 1998) war unsere erste Homepage online. Der Computerraum wurde nun zunehmend auch von anderen Fachschaften "entdeckt". Auf Grund der immer umfangreicher werdenden Software wurde es allmählicher immer enger auf den 200MB großen Festplatten und die Rechner wurden immer langsamer. So reifte der Entschluß heran: ein zweiter Computerraum muß her. Nach einer längeren Planungsphase war es dann soweit.

Vom Commodore zum Netzwerk - wie alles begann
1980.
 Voll Sympathie sehen wir unsere Vorgänger mit Schreibmaschine, Typenräder, Tipp-Ex, Uhu-Kleber und Schere hantieren. Gerade zwanzig Jahre ist das her, und doch kommt es vor wie die Steinzeit der Textverarbeitung. EDV und ITG (informationstechnische Grundbildung) steckten noch in den Kinderschuhen, das Zeitalter des guten alten Commodore 64 hatte gerade erst begonnen, an Internet dachte noch kaum jemand.
Zur Erstausstattung der Schule gehörte immerhin schon ein Computerarbeitsplatz. Der CBM 4016 nebst Floppy und Drucker wurde 1982 in den Mathematikunterricht der ersten 10. Klassen eingebunden. So skeptisch viele zur Zeit der Umwelt- und Friedensbewegung dem digitalen Zeitalter entgegensahen - das Orwell-Jahr 1984 stand vor der Tür -, so unkritisch - enthusiastisch begrüßten es zahlreiche Jugendliche. Das Schuljahr 1982/83 war von informationstechnischer Aufbruchstimmung geprägt. Der Förderverein stellte der Schule fünf Rechner mit einigem Zubehör wie Drucker und Graphikbausteine für insgesamt 13.500 DM zur Verfügung. Herr Weineisen leitete die ersten beiden Wahlkurse Informatik mit einigen Apple-Computern, die Schüler der Klasse 10a besuchten das EDV Zentrum von Siemens, wo sie von der riesigen Anzahl von Magnetbändern und Magnetplatten beeindruckt waren, zum Halbjahr gab es zum erstem Mal mit dem Computer erstellte Zeugnisse und Andreas Geßner, 10d, reichte sein in BASIC geschriebenes Programm zum "Schiffe versenken" bei einem Informatikwettbewerb der Universität Dortmund ein. Im Mai 1983 berichtet die Schülerzeitung OHA "Über unseren Computerraum" (der ehemalige Ausweichraum, heute C115) und den Ansturm auf die sechs Commodore cbm. Sie klagt darüber, dass die Programmierfanatiker sich im Sekretariat in einen Terminkalender eintragen und Wartezeiten von bis zu einer Woche in Kauf nehmen müssten.
Wir machen einen kleinen Zeitsprung: Herr Burbiel wird ITG Beauftragter, die Mauer fällt, die Computerära Streiter geht zu Ende und erstmals wird 1993 mit Herrn Orthuber ein Systembetreuer bestellt. In einem eigens dafür eingerichteten Raum entsteht das erste Computernetz und die ersten Sprachler werden im Computerraum gesichtet. Die technischen Probleme sind noch erheblich, mitten in den Planungen zu einem weiteren Ausbau verlässt uns Herr Orthuber und Herr Dr Samhammer übernimmt die Stafette.

Wettbewerbe

Der Bundeswettbewerb Informatik

gehört zu den anspruchsvollsten und schwierigsten Wettbewerben für Schüler.In drei Runden müssen sich die Kandidaten mit zunehmend komplizierten Aufgabenstellungen auseinandersetzen. Angesichts des geringen Masses an Informatikunterricht verlangt die Teilnahme auch ein hohes Maß an selbständigem Studium und konsequentes Arbeiten. Schüler, die eine, zwei oder gar alle drei Runden durchlaufen haben bestätigen den riesigen Zugewinn an Erfahrung, den sie dabei gemacht haben. Als Bundessieger winkt ein vielbeachteter Preis und die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes.

Die erste Runde des Wettbewerbs startet jeweils im Herbst, kurz nach Schulbeginn. Aufgaben, Informationen und zu beachtende Hinweise erhält man hier.

Beim 19. Bundeswettbewerb Informatik im Schuljahr 2000/2001 wurde unser Schüler  Stephan Denkl Bundessieger.

Informatik - Biber

ist ein Online - Wettbewerb, der in einer bestimmten Woche zu Beginn des Schuljahres stattfindet. Viele Schulklassen unserer Schule nehmen geschlossen an dem Wettbewerb teil. Die Aufgaben sind von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und müssen im Verlauf einer Schulstunde (45 Minuten) gelöst werden.

Informationen zu dem Wettbewerb erhält man hier.

Ein Leitfaden für das Internet

Tipps für Schülerinnen und Schüler

Chats: gehe nur in moderierte Chatrooms!! Vermeide Chats für Erwachsene (du kannst ausgenutzt und blöde angemacht werden!), Denke dir einen guten Spitznamen aus, der nichts über dein Geschlecht, dein Alter, deinen Namen, deinen Wohnort verrät. Verrate NIE deinen Namen, deine Adresse und Telefonnummer!!!!!! Chatte nicht abends, wenn du eigentlich schlafen solltest (dann sind keine Kinder, sondern nur noch Erwachsene im Chat). Gehe bei Chats mit Fremden nie in die Separés! Das sind Extra-Räume in Chat und diese werden nicht überwacht! Vergiss nie, dass du dein Gegenüber evtl. nicht kennst. Ein Fremder bleibt solange fremd, bis ihn die Eltern kennen! Es ist nicht alles wahr, was geschrieben wird!! Treffe dich NIE mit Leuten aus dem Chat. Sei freundlich und halte dich an die Chatiquette.
Lies dir folgende Webseite vor dem chatten durch: www.chatten-aber-sicher.de
Sichere chats: www.seltenstark.de , www.kindernetz.dewww.tivi.dewww.lizzynet.de

Abzocke: hierbei bekommst du eine billige Dienstleistung, musst dafür aber viel Geld bezahlen. Dass das Angebot etwas kostet, steht ganz klein geschrieben, irgendwo auf der Seite oder in den AGBs. Schutz: Gib im Internet NIE deine e-mail Adresse und richtige Adresse an, es sei denn, deine Eltern haben es dir erlaubt und wissen Bescheid. Klicke niemals „OK“ an, wenn davor oder danach der Satz steht: Ich habe die AGBs (= Allgemeine Geschäftsbedingungen) durchgelesen und akzeptiere sie. Mache dich nicht älter als du bist, d.h. gib niemals an, dass du 18 Jahre alt bist, wenn du tatsächlich jünger bist.

Tauschbörsen: Tauschen von geklauter Software, Musik oder Filmen ist illegal!! Wenn du an sogenannten Tauschbörsen teilnimmst, setzt du dich vieler Gefahren aus: du verstößt gegen das Urheberrecht, du lädst dir unsichere Spyware auf deinen Rechner (Software, die die Daten deines Rechners ausspioniert, ohne dass du es merkst), du lädst dir Viren und trojanische Pferde in deinen Rechner. Lass die Finger von solchen Internetseiten! Besorge dir deine Musik für ein paar Cent legal im Internet. Das Herunterladen von geklauter Software und die anschließennde Weiterverbreitung kann bis zu € 5.000 kosten,
die Deine Eltern bezahlen müssen. Wenn sie das nicht tun, wird u.U. ein Gerichtsverfahren eröffnet. Datenklau ist Diebstahl!!!

Spiele: Spiele machen Spaß, können aber auch zur Gefahr werden. Nämlich dann, wenn du zu viel deiner Zeit damit verbringst. Du vernachlässigst deine Freunde, deine häuslichen und schulischen Pflichten, du kannst nur noch an´s Spielen denken... Spielen kann süchtig und damit krank machen! Wenn du längere Zeit nicht mehr vom Spielen loskommst, hole dir Hilfe bei deinen Eltern, rede mit Freunden oder einer anderen Vertrauensperson.

Hier einige Websites, denen du vertrauen kannst:
www.blinde-kuh.de 
www.schule-online.de
www.milkmoon.de 
www.haefft.de
www.wasistwas.de 
www.sowieso.de
www.trampeltier.de 
www.virtuellewelt.de

Tipps für Eltern

Was ist der Unterschied zwischen der Gefahr des Fernsehens und der Gefahr des Computers? Der Fernseher steht zumeist im gemeinsamen Wohnzimmer – für alle jederzeit einsehbar, der Computer steht im Kinderzimmer – bei geschlossener Zimmertüre nicht einsehbar - jederzeit für alles unkontrolliert nutzbar - auch nachts!

Gefahrenbereiche:

Chatrooms: lassen Sie sich von Ihrem Kind das Chatten am Rechner erklären. Achten Sie auf den Sprachstil (normaler Umgangston? Beschimpfungen? Beleidigungen? aggressiver Wortschatz?). Kennt Ihr Kind das „Gegenüber“? Ist die Person ihm im realen Leben bekannt? (Freundin, Schulkamerad?) Handelt es sich um einen moderierten Chatroom? Sind die Nutzer registriert, oder gibt es einen Gastzugang, über den sich pädophile Menschen ungehindert Zugang zu Ihrem Kind verschaffen können?
sichere chats: www.seltenstark.de , www.kindernetz.dewww.tivi.dewww.lizzynet.de
Webseite mit Infos für Eltern und Kinder zum sicheren Chatten: www.chatten-abersicher.de

Pornographie und Gewalt: Leider sind durch nur wenige Klicks auf unverfängliche Links („Unterhaltung“) schnell Seiten mit pornographischen Inhalten zu öffnen. Seiten für Erwachsenen werden nur durch einen Klick auf einen Button „sind Sie erwachsen?“ gesichtert. Seiten mit pornographischen und gewaltverherrlichenden Inhalten können zwar durch Filterprogramme eingedämmt werden, will man aber das Surfen den Kindern nicht ganz verbieten, lassen sie sich nicht komplett vermeiden. Bester Schutz: vertrauensvolles Gespräch mit dem Kind über diese Themen und ihre Gefahren.

Abzocke: unseriöse Anbieter lassen sich wertlose Dienstleistungen teuer bezahlen. Die Kosten für die Dienstleistung stehten unscheinbar im Kleingedruckten (z.B. Lebensalterberechnung für 60 €). Kinder fallen auf solche Angebote (häufig auch in Pop-up-Fenstern) schnell herein. Die Anbieter arbeiten mit Rechtanwaltbüros zusammen, die hartnäckig die angefallenen Kosten eintreiben. Hilfe: www.verbraucherzentrale-nrw.de

Tauschbörsen: Musik, Filme oder Software werden kostenlos heruntergeladen, gleichzeitig muss aber der eigene Rechner als Plattform für andere User offen stehen – d.h. diese laden sich die Dateien vom Rechner Ihres Kindes runter. Ihr Kind verbreitet damit illegal erworbene Software, was strafbar ist!!! Sie als Besitzer des Internetzugangs sind damit für den Schaden (der schnell in die Tausende gehen kann) haftbar!
Hilfe: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Ethik, Legalität und Urheberrechte. Seien Sie selbst Vorbild!! Suche Sie auf dem Rechner Ihres Kindes nach P2P-Software. (Begriffe, die auf illegales Tauschen von Dateien hinweisen können sind: Filesharing, Tauschbörse, Downloads, P2P (sprich: „peer to peer“ – von Nutzer zu Nutzer))

Spiele: Informieren Sie sich über den Inhalt der Spiele Ihrer Kinder (möglichst bevor sie sie auf den Rechner laden) z.B. über www.spieleratgeber.dehttp://www.internetabc.de/eltern/rund_ums_netz/spieletipps/ , http://snp.bpb.de/ Werden Sie hellhörig, wenn Ihr Kind „Online-Spiele“ spielt. Hierbei besteht die Gefahr, dass Ihr Kind sich in die virtuelle Welt „flüchtet“ und den Bezug zur realen Welt verliert. Häufig verbinden sich die Spieler eines Spiels weltweit zu einer Spielegemeinschaft, in der jeder Teilnehmer seine Spielverpflichtungen (seinen Beitrag zum Fortgang des Spiels) hat. Diese Verpflichtungen können so weit gehen, dass reales Geld zu bezahlen ist. Spielen kann süchtig machen!!
Hilfe: Vereinbaren Sie feste Computer-Nutzungs-Regeln! Reden Sie mit Ihrem Kind über das Spiel und warum es gerade dieses so faszinierend findet. Suchen Sie gemeinsam nach alternativen Hobbys.

Allgemeine Hilfe-Tipps:
Schützen Sie den Rechner Ihres Kindes vor Viren, Würmern, trojanischen Pferden, Spyware etc. mit handelsüblichen Programmen. Sorgen Sie für ein regelmäßiges Update. Installieren Sie gegebenenfalls Filterprogramme. Installieren Sie Software, die die Zeit am Computer beschränkt. Software dazu unter: http://www.salfeld.dewww.time-for-kids.deAlle Software der Welt kann aber nur in beschränktem Maße Ihr Kind vor den Gefahren des Internets schützen. Der beste Schutz ist das offene Gespräch mit Ihrem Kind und Ihr Interesse an seinem Hobby. Lassen Sie sich in seine Welt „entführen“. Versuchen Sie nachzuempfinden, was Ihr Kind an der Welt des Computers so faszinierend findet. Ist Ihr Kind Ihnen gegenüber verschlossen, fragen Sie seine Freunde, was diese spielen.

Wenn Sie mehr zu diesen Themen wissen möchten, dann besuchen Sie das nächste Mal den Vortrag von J. Kabierske an unserer Schule.