Die Oberstufe am Gymnasium

 

Die gymnasiale Oberstufe im Fach Chemie unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der Mittelstufe.

 

Es wird mehr Eigentätigkeit von den Schülerinnen und Schüler erwartet. Dies bedeutet eine selbstständige Vor- und Nachbereitung des Unterrichtsstoffes, auch mit Hilfe des Schulbuches (Galvani Ausgabe B Chemie 11 und 12). Außerdem ist auch eine selbstständige Mitschrift neben den vom Lehrer ausgegebenen Materialien gefordert.

 

Im Gegensatz zur Mittelstufe wird die Chemie in der Oberstufe in Kursen unterrichtet, die Leistungen werden statt in direkten Noten durch ein System von Punkten (0-15) bewertet. Es sollte dabei unbedingt vermieden werden, die Punktehürden zu unterschreiten (mindestens 5 Punkte sollten im Ausbildungsabschnittszeugnis erreicht werden!). Bei mehrmaliger Unterschreitung droht ein Nichtbestehen der Jahrgangsstufe! Alle einzubringenden Punkte aus den Zeugnissen sind Bestandteil der Gesamtnote für das Abitur!!

 

Neben großen Leistungsnachweisen (Schulaufgaben) werden auch kleine Leistungsnachweise verlangt (mündliche Leistungskontrollen, Referate, Präsentationen, Stegreifaufgaben etc.). Die Art der kleinen Leistungsnachweise legt die unterrichtende Lehrkraft am Schuljahresanfang fest und teilt sie den Schülern mit. In Chemie wird pro Halbjahr ein großer Leistungsnachweis gefordert, der terminlich zentral von den Oberstufenkoordinatoren festgelegt wird.

 

Jede Schülerin und jeder Schüler muss außerdem in Q11 und zu Anfang der Q12 zwei Seminare besuchen, das W-Seminar (wissenschaftspropädeutisches Seminar, Erstellung einer schriftlichen Seminararbeit) und das P-Seminar (Projektseminar). Die erreichten Punkte hierfür sind ebenfalls Bestandteil der Gesamtnote für das Abitur. Weiterführende Informationen gibt es hierzu unter der Rubrik "Seminare" auf der Chemiehomepage.

 

Selbstverständlich kann auch im Fach Chemie eine Abiturprüfung abgelegt werden, wenn der Chemiekurs durchgehend in Q11 und Q12 besucht und wurde und die Leistungen entsprechend sind. Die Prüfung kann schriftlich oder mündlich (Kolloquium) abgelegt werden.

Während die schriftliche Prüfung zentral durch das Kultusministerium erstellt wird, wird das Kolloquium in Anlehnung an den besprochenen Unterrichtsstoff durch den jeweiligen Fachlehrer erstellt und mit dem Prüfungsausschuss besprochen. Die schriftliche Abiturprüfung hat einen Zeitumfang von 3 Stunden, während die Kolloquiumsprüfung über 30 Minuten erfolgt. Zu Beginn des Kolloquiums hält jede Schülerin und jeder Schüler ein Referat über ein von ihm gewähltes Spezialthema, welches 30 Minuten vor der Prüfung vom Prüfling vorbereitet werden kann.

 

Ausführliche Informationen zur gymnasialen Oberstufe gibt es bei den jeweiligen Fachlehrern und unter folgendem Link:

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