Lehrkräfte der Fachschaft Ethik

Kristina Kalb-Heubisch
Andreas Rotheimer
Nicole Schühlein
Hanne Schwarz-Schulz
Oliver Spohn
Ute Steinhagen de Sanchez
Bernd Zerhusen

Fachprofil

Der Ethikunterricht soll die Schüler dazu befähigen, werteinsichtig zu urteilen und zu handeln. Er unterstützt die jungen Menschen in ihrer Suche nach moralischer Orientierung in der Welt von heute, indem er ihnen Entwürfe und Theorien vorstellt, die aus einer langen Entwicklung philosophischen Denkens und wissenschaftlichen Forschens hervorgegangen sind. Die Jugendlichen vergleichen diese Modelle mit den von ihnen selbst entwickelten Vorstellungen und kommen so zu einem eigenen Bild von einem guten und gerechten Leben und von dem Menschen, der sie gerne wären.

Einsicht allein führt aber häufig noch nicht zu dem entsprechenden Handeln. So ist auch die Motivation zu werteinsichtigem Handeln zu stärken, z. B. durch Perspektivwechsel und insbesondere das Einfühlen in die Situation anderer. 

Schließlich werden die Schülerinnen und Schüler auch in der Lage sein müssen, die Handlung adäquat durchzuführen, die sie für sich als richtig erkannt haben. In ausgewählten Handlungsfeldern werden deshalb Übungsmöglichkeiten für werteinsichtiges Handeln geboten, wie z. B. in der Kommunikation und der Gewaltprävention. Dabei wird eine ausreichende Festigung neu erworbener Kompetenzen unabdingbare Voraussetzung dafür sein, dass diese dann den Schülerinnen und Schülern auch spontan in Alltagssituationen zur Verfügung stehen können.

Die Achtung der Würde des Menschen ist unverzichtbare Grundlage des Ethikunterrichts. Dies bedeutet im Weiteren die Erziehung zu Toleranz, Selbstkontrolle und Achtung der Überzeugungen des Andersdenkenden sowie die Übernahme von Verantwortung. 

Seminarangebot

P-Seminar „Schüler für Menschenrechte“